Regelvorschlag
Fernkampfsystem
Status: Angenommen (Ja: 3, Nein: 0)
Kategorie: Kampfsystem
Datum: Samstag, 4.2.2006
Zusammenfassung
Dieser Regelvorschläg soll das Ultimum-Kampfsystem um Regeln zum Fernkampf erweitern.
Beschreibung
Dem Ultimum-Regelsystem 0.1a fehlen Fernkampfregeln. Diese soll dieser Regelvorschlag bringen.
Der Grundwert des Fernkampfsystems ist der Fernkampfwert (FkW). Genauso wie der Nahkampfwert (NkW) ist er ein Basiswert für Kampf-Fertigkeiten, in diesem Fall natürlich Fernkampfwaffen. Auch hier kann die Aufteilung in Waffenklassen und -Gattungen angewandt werden.
Jede Waffe hat eine so genannte Entfernungsklasse (EK), die angibt, wie präzise das Zielen mit der Waffe möglich ist. Dieser Wert ist eine bestimmte Strecke, z.B. 10 Meter (welche Einheit verwendet wird, kann von einem Ultimum-basierten Rollenspiel frei entschieden werden).
Wenn ein Kämpfer nun eine Fernkampf-Attacke auf einen Gegner starten möchte (diese wird wie eine Nahkampf-Attacke auf den Kampf-Schwierigkeitsgrad (KSG) gewürfelt), weist der Meister dieser Attacke eine Zielschwierigkeit (ZS) zu, die von der Bewegung und Größedes Ziels abhängen sollte - aber nicht von dessen Entfernung, denn das regelt das System: die Entfernung des Ziels wird durch die Entfernungsklasse der geführten Fernkampfwaffe geteilt. Der dann rauskommende (natürlich gerundete) Wert mal der Zielschwierigkeit entspricht dann der Erschwernis der Probe, die für diese Probe auf den Kampf-SG aufaddiert wird. Mit einer Waffe mit einer Entfernungsklasse von 10 Metern erhält man also pro 10m Entfernung des Ziels eine Erschwernis um ZS Punkte auf die Probe.
Erschwernis = Entfernung / EK * ZS
Es gelten zu Schadensermittlung die gleichen Regeln wie beim Nahkampf. Ob ein Fernkampf-Angriff parierbar ist, hängt vom Rollenspiel ab; eventuell wäre auch ein Ausweich-Manöver denkbar, jedoch ist ein solches im Basisregelwerk zur Zeit nicht beschrieben.
Dieser Regelvorschlag hat keine Auswirkungen auf andere Teile des Systems.

